Jahrhundertereignis – Mondfinsternis

Sehr kurzfristig hatte ich mich dazu entschlossen dabei zu sein. Teilweise war rund um mich volle Party. Doch ich war nur aus einem Grund dabei. Ich liebäugle schon länger damit mich mal in der Nacht- und Astrofotografie zu versuchen. Nicht mit Teleskop und so. Mit dem Equipment, das mir zur Verfügung steht – und nur damit.

Das bedeutet: leichtes Telezoom bis 200 mm und Weitwinkel. Das Wichtigste dabei ist jedoch möglichst vibrationsarm zu arbeiten. Also sind ein sehr gutes und dadurch schweres Stativ und eine Bedienung der Kamera aus der Ferne besonders wichtig.

In meinem Fall sind dies als Stativ das Manfrotto 190 Aluminium mit 3 Beinsegmenten mit dem Monfrotto Q5-Stativkopf aus Magnesium. Eine stabile und sehr gut geeignete Kombination für schwerere Kamera + Objektiv. Damit bin ich schon fast etwas overequiped. Aber ich bin ja immer noch in der Hoffnung auf ein richtig Gutes Tele. Dann brauch ich das Dingens wieder. Mein Rollei C5i Aluminium blieb zuhause.

Und um die Kamera während der Aufnahmen nicht zu berühren und dadurch im schlimmsten Fall sichtbare Schwingungen zu verursachen, benutze ich in solchen Situationen die APP RICOH IMAGE SYNC. Sie funktioniert absolut zuverlässig mit vielen Features, die diese Art der Fotografie richtig praktisch machen.

War ein schöner Abend. War eine tolle Nacht. Doch bei der Heimfahrt passierte mir ein Missgeschick. Ich bin gestürzt mit dem Rad. Hab die Strecke etwas unterschätzt. Die Folge sind mehrere Schürfwunden, eine Rippenprellung (tut verdammt weh) und eine gestauchte rechte Hand (und das behindert mich gewaltig). Der Ausrüstung ist Gott-sei-dank nichts passiert!

Somit ist es jetzt mal Essig mit Fotografieren und Fahrradfahren die nächste Zeit. 😦

Blutmond über dem Bodensee
Blutmond über dem Bodensee. Anfangs zeigte sich der Mond wie angekündigt in rötlicher Tönung. Vom Mars war zu diesem Zeitpunkt noch nichts zu sehen …..
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Rechts Unterhalb des Mondes ist inzwischen der Mars zu sehen. Und „zwischen den Beiden“ querte ein Polizeihubschrauber.
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Die Mond stieg höher und die Nacht wurde dunkler. Inzwischen beginnt der Erdschatten nach rechts davon zu wandern und links wird der Mond wieder heller.
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Hier ist ganz gut zu sehen, wie der Mond allmählich wieder seine normale Strahlkraft zurückerlangt.
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Etwas knapper belichtet zeigt sich der Mond mit all seinen Kratern und Verwerfungen. Es ist inzwischen ganz gut zu sehen, dass der Erdschatten nur mehr ein Drittel des Mondes bedeckt.
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Langsam erhält der Vollmond seine ganze Strahlkraft zurück, sodass sich inzwischen wieder Schatten auf der Erde bilden. Der Mars ist immer noch gut zu erkennen.
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Der Mond hängt inzwischen über den Schweizer Bergen und schön langsam dämmert ein neuer Tag herauf.

4 Kommentare zu „Jahrhundertereignis – Mondfinsternis

    1. jahaa … kann ich jetzt bestätigen … vor Allem wenn rundherum sich alle am Wettbewerb „wie bring ich ihn am lautesten zum Lachen“ beteiligen … 😂😣 … Freud und Leid liegen sehr nah beieinander … schöne Grüße … Robert

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